Anreise und erster ganzer Tag [3]

Ich weiß ich hänge ziemlich zurück mit dem Blog denn, dass das Schreiben so viel Zeit in anspruch nimmt hätte ich nicht erwartet. Ich bin heute schon fast eine Woche hier und habe immer noch nicht den ersten ganzen Tag angeschnitten vieleicht heute. Aber ich glaube ich kann heute nicht viel schreiben weil wir in die Kirche gehen und zwar jeden Sonntag und das 90 Minuten lang [ist das zu fassen]. Da saß ich nun im Flugzeug zwischen zwei übergewichtigen Frauen und da wurde mir klar wilkommen in Amerika [dass wurde mir aber erst nach dem Flug klar]. Also schaute ich Filme und hörte Musik und öffnete einen Brief der mich ganz schön mitnahm. Dieser war nämlich von meiner Mutter geschrieben die Augschrifft verriet nur „Für Linus aber erst im Flugzeug aufmachen“. Der Brief ging darüber das sie [meine Mutter] so Stolz auf mich ist und das es ihr wirklich schwer fallen wird ihren kleinen [der Jüngste von drei] gehen zu lassen. Dieser ganze Brief nahm mich schon ganz schön mit und das Ende verriet mir, dass dieser Brief auch mit den Emotionen von meinem Vater geteilt werde, er könne es zwar nicht zeigen würde mich aber dennoch vermissen. Langsam [wirklich sehr langsam] ging schließlich auch der Flug vorüber. Die Landung war meines Achtens eine der Besten die ich je mitgemacht habe. Somit viel die ganze Last abzustürzen und nie wieder nach Hause zu kommen erstmal ab. Gut gelandet begebe ich mich nun in richtung Visumkontrolle. Natürlich eine lange Schlange davor. Jetzt bin ich dran, der Kontrolleur sieht schon mal ganz freundlich aus dachte ich mir. Doch er nahm meine Unterlage förmlich auseinander und fand dann tatsächlich einen Punkt der nicht korrekt war. Es war die Adresse meiner Gasteltern die ich zum Zeitpunkt der Beantragung noch garnicht kannte. Somit fragte er mich wo ich den Leben werde den die Adresse auf dem Blatt das ich ihm gegeben habe stand nämlich die Adresse von der Organisation drauf. Ich suchte und suchte in meinen E-Mails und fand nach gefühlten 15 Minuten [gerade einmal 7] voller Adrenalin die Adresse heraus und hielt sie dem Kontrolleur stolz vor die Nase. Geschafft dachte ich, doch falsch gedacht ich brauchte schließlich noch meinem Koffer. Denn gut zwei Jahre bevor ich diesen Trip hier wagte. Flogen meine Eltern und ich über Huston nach Nicaragua. Alle gut in Huston angekommen dachten wir doch leider nicht. Unsere Koffer sind aus mysteriösen Gründen nicht mit unserem Flieger mitgeflogen. Also standen wir bestimmt 20-30 Minuten an dem Gepäckband und warteten doch nichts passierte. Die selbe Angst hatte ich, doch alles war gut der Koffer kam spät aber er kam. Also rollte ich mit meinem Koffer und zwei kleineren Rucksäcken in richtung Ausgang wo mich auch schon mein Gastvater [ich nene hier keine Namen damit nicht falsch gemutmaßt wird], der kleinste und mein Mitbewohner. Der Gastvater hielt ein Schild mit meinem Namen hoch. Aber das erste was ich mir dachte war:“Scheiße ist das hier warm“ [Nähmlich 35-40 Grad]. Ich drückte alle ganz herzlich und wir machten uns auf den Weg zum Schuttel, welches uns zum Parkplatz brachte. Das erste mal machte ich große Augen an diesem Tag. Denn dieser ganze Parkplatz stand voll mit SUVs und sonstigen überdimensionalen Autos. Das die USA bekannt davür ist große Autos zu haben wusste ich schon vorher doch so extrem hatte ich mir das beim besten willen nicht vorgestellt.

Ich muss los. Ihr wisst schon zur Kirche Spaß und so 😉

Bei euch definitiv bis Morgen. Wegen den Zeitzonen. Es müssten 7 Stunden sein Glaube ich. Also bis Morgen.

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