Bald wieder in Deutschland

JA! Richtig gelesen für mich geht es bald schon wieder nach Hause. Ich selbst bin da sehr zwiegespalten, einerseits bin ich froh, diesen verrückten Haufen zu verlassen, anderer seits habe ich diesen Haufen doch sehr lieb gewonnen. Von heute an habe ich noch 20 Tage bis zu meinen Flug. Doch bis dahin werde ich die Zeit genießen, so gut ich kann. Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich vermisse Deutschland ziemlich, meine Freunde, meine Familie, und meine Haustiere. Immer, wenn ich mit meiner Mutter Video Chate ist auch der kleine Tiger dabei (Der Kater). Egal welche Bilder ich von meiner Mutter bekomme, der Kater ist drauf, oder der Hund. Aber was mir niemand Glauben wird, ich vermisse es zu arbeiten. Ja verrückt! Bestimmt werde ich euch, wer mich darauf anspricht, so eine Woche nachdem ich wieder in Deutschland bin, einen erzählen wie schlecht es mir geht und wie mich meine Familie ausbeuten würde. Doch in der Zeit ich hier war, habe ich gelernt, dass ich Sachen lerne und schon gelernt habe, die andere nie erlernen werden. Also ich bin dankbar für die Arbeit, selbst wenn es manchmal zu viel ist.

Ich bin dankbar für die Möglichkeit die mir meine Eltern hiermit ermöglicht haben, denn alles was ich hier erlebt habe, gut und schlecht, sind Erfahrungen und Skills. (Ich hab das deutsche Wort vergessen. Vielleicht kann es jemand in die Kommentare schreiben) Doch was ich befürchtet habe, was auch ein wahr geworden ist, ist, dass ich keine Ruhe hier bekomme. Jeder wer Mal probiert hat mit mir zu telefonieren, weiß, wovon ich spreche. Doch ich habe hier, was erfahren was ich wohl ohne dieses Jahr wohl niemals herausgefunden hätte, nämlich, dass ich als großer Bruder eher weniger geeignet bin, glaube ich;) Sobald ich Mal genug Zeit habe für die Kleinen da zu sein macht es mir immer Spaß. Doch da die Schule hier unglaublich viel Zeit in Anspruch nimmt, kann ich nicht so viel Zeit mit meinen Gastgeschwister verbringen. Manchmal brauche ich auch einfach nur Zeit für mich, zum Beispiel jetzt gerade, während ich das hier schreibe. Ich habe mich mehr oder weniger gut in meinem (mehr oder weniger) Schlafzimmer verschanzt. Ich habe zwar das kleine Arbeitszimmer, wo mein Laptop steht, und meine Hausaufgaben vollbracht werden. Da ist nur ein kleines Problem, denn das Arbeitszimmer verfügt über keine Türen. Nach einer Woche hier habe ich es mit Vorhängen versucht, diese sind bekanntlich nicht gut gegen eine erhöhte Geräuschkulisse, welche hier definitiv gegeben ist:) Aber ich will es nicht schlechter reden, als es wirklich ist, es ist hart, und diese Familie hat es einem übergangsweise echt nicht leicht gemacht sie gern zu haben. Ich kann es mir jetzt gerade gar nicht vorstellen, wie es ist sie zu verabschieden. Und ich merke es in mir diese Ungewissheit, die in mir ist, die die mir sagt, dass ich sie wahrscheinlich nie mehr sehen werde. Diese Vorstellung tut weh und ist wirklich, aus irgend einem Grund, schwer. Ich kann es kaum erwarten, meine Mutter wieder in die Arme zu nehmen. Oder einen Hammer gegen die Wand zu prügeln, weil ich und mein Vater mal wieder nicht derselben Meinung waren, und ich dann einfach kurzer Hand ausgeschlossen wurde. Naja egal, ich liebe es zu Arbeiten. Gute und schlecht Seiten. Also hier noch mal nen ganzer Satz für euch, Mama, Papa ich habe euch ganz lieb und freue mich euch wieder zu sehen. Ich werde in meinen letzten acht Tagen Schule, eine ganze Menge Arbeiten schreiben, und eine Rede über Recycling halten, davon haben die Amerikaner, soweit ich das von meinem Standpunkt aus, sagen kann, noch nie etwas gehört. Und ein weiters Mal entschuldige ich mich für Rechtschreibfehler, es ist schließlich schon eine geraume Zeit vergangen, dass ich das letzt Mal einen Text dieser länge schrieb.

Eine Wunderschöne Adventszeit euch allen.

Die Wochen verfliegen

Nun es sind ein paar Wochen vergangen in den ich nichts Veröffentlicht habe. Bis zum heutigen Tage. Also freut euch schon mal auf ein hoffentlich Amüsanten ersten Teilabschnitt meines Austauschhalbjahres. Ich befinde mich schon in der Vierten Woche der Schulzeit, ist das zu glauben? Ich zumindest kann es irgendwie nicht ganz wahrhaben. Es geht einfach viel zu schnell rum und alle die mich jetzt persönlich kennen, ich sitze euch bald wieder auf der Pelle und geh euch ungestört auf die Nerven. Aber nun zum Hauptthema: die Schule und Familie. Die Schule ist ziemlich groß mit nahezu 2000 Mitschülern teile ich mir das Gebäude. Was ihr allerdings nicht wisst ist, dass diese Schüler gerade einmal in drei unterschiedlich Jahrgängen untergebracht sind[echt krass wenn ihr mich fragt]. Es gibt drei unterschiedliche Lunchtimes, ich falle unter die erste Zeit wie die meisten Mitschüler. Nicht wirklich überraschend werdet ihr nicht sein wenn ich euch erzähle, dass das Essen sehr Fettig ist und man die Auswahl zwischen Hamburger, Pizza[die anscheinend Frittiert wird], irgendwelchen geschredderten Fleisch und Reiß entscheiden. Meine Wahl fällt leider nicht zum vorteil meiner Gesundheit, auf die Pizza. Tatsächlich sind die Hamburger recht gut, nur leider nicht Täglich erhältlich sehr zu bedauern meiner Figur die nur nicht rapide zunimmt weil ich täglich mein Tennistraining ausübe. Was wohlgemerkt bei 40 Grad Celsius zu einer echten Kreislauf Probe mutiert. Der ein oder andere schaft es gerade noch vom Platz bevor er die Reste des Mittagessens, meist auf der Wiese nahe des Platzes zu ergießen. Doch es gibt ja wohlbekannt immer Ausnahmen. Sehr zur Freude des Coachs die nun mit dem Verursacher die Pfütze aus Wasser-Essens-Mix vom Platz wischte. Wir verabschiedeten uns alle recht schnell, da der Coach heute eh nicht die beste Laune an den Tag gelegt hatte. Am Wochenende hatten wir bereits unser erstes Spiel gegen das Team aus Lufkin mein Wohnort Wohlgemerkt, dennoch kannte ich keinen der Gegenspieler. Das Spiel ging wie zu erwarten nicht erfolgreich für mich aus. Welch ein Wunder, dass ich überhaupt einen Punkt machen konnte. Mein Gegenspieler spielte nämlich schon seit seinem Zenten Lebensjahr Tennis, dieser war ganz verdutzt als ich ihm bei der Wasserpause erklärte, dass ich seit genau drei Wochen Tennis spielen würde was in der tat keine Lüge war. Er war sichtlich sehr beeindruckt. Dennoch machte er keine große Sache daraus und so zog er mich dann doch mit Eins zu Sieben ab. Der Coach war sichtlich beeindruckt von meinem Einsatz vielleicht das Spiel zu wenden. So nun war das Spiel vorbei und alle fuhren guter Laune Nachhause. Sonntag war dann ein völlig unnötiger Tag. Dieser begann schon recht früh, so gegen Sieben Uhr. Es wurde schnell eine art Frühstück zu mich nahm. Als es dann auf eine lange Reise [gerade einmal Zweieinhalb Stunden] die sich geschickt über den Tag schlängelte. Am Zielort angekommen[dann Namen der bedeutungslosen Stadt habe ich schon längst vergessen] stiegen wir aus unser Spritschleuder ein altbekannter Freund von Zuhause aus, es war ein KIA. Der uns Trotz spontan einsetzenden Rattern etwas verängstigt aber an den Zielort und auch wieder zurück brachte. Die Veranstaltung war eine Informationsveranstaltung, wie sich entpuppte also zu 99% nicht so spannend. Das andere Prozent Bisschen war ich mit Telefonnummer austausch beschäftigt. Wir wurden über die Gröbsten Verhaltensregeln aufgeklärt und machten uns danach wieder aus dem Staub. Kein bisschen schlauer über die Amerikanische Kultur. Zuhause angekommen schmiss ich mich tot Müde in mein Bett und schlief ein…

So ich habe gerade Acht Uhr abends und muss noch für den ein oder anderen Test der morgen Ansteht lernen.

Man hört sich Chao

Die ersten Eindrücke von der Schule und vom Schulleben

Der erste Tag fing für mich leider ziemlich beschissen an. Denn wie einige wahrscheinlich schon gesehen haben war ich am Montag leider Krank geworden. Der Grund war höchst wahrscheinlich einfach eine Lebensmittelunverträglichkeit. Da lag ich nun um Drei Uhr nachts hell wach im Bett und hatte ein unwohles Gefühl im Magen. Nur wenige Minuten später fand ich mich über der Toilette wieder und erbrach mein Mageninhalt. Ich wankte wieder in mein Bett. Und schlief [naja schlafen war das nicht wirklich] wieder ein. Nach einer Stunde überkam mich das selbe Gefühl wieder, dieses Mal dachte ich mir, dass ich es zurückhalten kann, ein Fehler, denn ich konnte es definitiv nicht. Also sprang ich mit der Hand form Mund auf, sprintete [ja schnelles gehen eher] in Richtung Toilette. Mitten im Flur [der übrigens mit Teppich ausgelegt ist] verabschiedeten sich dann meine Anhaltkünste und ich erbrach ein weiteres Mal mein Mageninhalt der aber zum Glück nicht so Mittagessen belastet war wie das erste Mal. Da lag ich nun im Flur und leider war meine Gastmutter wach geworden und hat sich das ganze Spektakel ansehen müssen. Ich natürlich völlig fertig, schaute meiner Gastmutter zu wie sie eifrig probierte mein Erbrochenes aus dem Teppich zu reiben. Was ihr aber erstmal nicht allzu gut gelang. Nach meiner bestimmt zehnten Äußerung, dass sie das nicht mach müsse, ich könne das ja auch machen, schickte sie mich aus dem Flur aufs Sofa dort verbrachte ich dann auch meinen Restlichen Tag. Nach dem 9. Mal kamen dann Feuerwehr Freunde von meinem Gastpapa, die mir nach kurzem Gespräch mit meinem Gastpapa kurzerhand eine Infusion gaben. Da saß ich nun auf dem Sofa am Tropfschlauch. Aber es half es ging mir allmählich besser [wenn man die Zwei weiten Male außen vor lässt. Am Abend ging ich dann mit meinen Eimer in mein Bett. Den Eimer brauchte ich zum Glück nicht mehr. Am Morgen ging es dann zur Schule und da kommen wir nun zum Interessanten Teil. Noch ganz schön wackelig auf den Beinen stolperte ich in die Schule. Ich bekam dann meine Fächer zugewiesen, mit denen ich nicht wirklich zufrieden war. Ich wurde dann von jemandem durch die Schule geführt. Also als dann meine Rundgang dann zu Ende war, ging ich in das Direktoren Büro um dort meine Fächer zu wechseln.

Das ist erstmal genug.

Hab noch von gestern Kopfschmerzen.

Anreise und erster ganzer Tag [4]

Beim schreiben ist mir irgendwie aufgefallen, dass der erste Tag nicht wirklich interessant war. Ok es war mein erster Tag hier in einer fremden Familie aber es ist gar nicht so anders abgesehen von den vielen Kids. Ich schreibe jetzt gut eine Woche später über meinen ersten Tag also habt bitte etwas Verständnis dafür. So die Tatsache, dass ich mir ein Zimmer mit meinem Gastbruder teile macht es nicht einfach zu Schlaf zu finden. Also der erste Tag startet für mich in den USA. Was mir noch einfällt ist unsere Radtour über sechs Meilen [circa 10 Kilometer] welche mich ganz schön zum schwitzen gebracht hat den bei der Ortstemperatur von 100 Grad Fahrenheit [40 Grad Celsius]. Ich war erstaunt über die gut ausgebaute Strecke mit Trinkstellen und überdachten Sitzgelegenheiten. Die ganze Strecke ist Betoniert und ist wirklich schön zu fahren gewesen wäre da nicht diese verdammte Hitze! Es ist alles anstrengend sobald man die klimatisierte Räumlichkeit verlässt sei es das Haus oder der Arzt. Der Weg zum Auto bringt einen schon fast zum dehydrieren. Und das sind nur ein paar Meter. Ich also komplett am Ende. Probiere natürlich mit den anderen mitzuhalten was aber leider nicht so einfach war wie ich anfangs erwartet, denn das Fahrrad was ich bekam ist zwar das Aktuelle von meiner Gastmutter dennoch nicht im besten Zustand [Die Mängel: keine Gangschaltung(zwar vorhanden, aber leider nicht anwendbar), keine Bremsen, kein Licht, kein Spritzschutz]. Nun gurke ich also im 1 Gang hinter meiner Familie her. Bei der Radtour waren nur Audrey (die Älteste), Kasen (mein Zimmermitbewohner) und der Gastvater. So schwitzten wir das erste Mal zusammen und glaubt mir es bleibt nicht das einzige Mal. Zuhause (es ist immer noch seltsam Zuhause zu einem Ort zusagen welches es eigentlich nicht ist) angekommen hatte ich mich erstmal ins Bett geworfen und für so eine Stunde Mittagsschlaf gehalten hatte, bevor Uxue (die Spanierin) vom Flughafen ankommt. Mehr Heute Abend.

Ich bin Mal wieder super Müde.

Habt Verständnis für Rechtschreibfehler, ich bin super Müde doch ich wollte euch doch noch ein bisschen mehr Stoff zum Lesen geben.

Gute Nacht Deutschland

Anreise und erster ganzer Tag [3]

Ich weiß ich hänge ziemlich zurück mit dem Blog denn, dass das Schreiben so viel Zeit in anspruch nimmt hätte ich nicht erwartet. Ich bin heute schon fast eine Woche hier und habe immer noch nicht den ersten ganzen Tag angeschnitten vieleicht heute. Aber ich glaube ich kann heute nicht viel schreiben weil wir in die Kirche gehen und zwar jeden Sonntag und das 90 Minuten lang [ist das zu fassen]. Da saß ich nun im Flugzeug zwischen zwei übergewichtigen Frauen und da wurde mir klar wilkommen in Amerika [dass wurde mir aber erst nach dem Flug klar]. Also schaute ich Filme und hörte Musik und öffnete einen Brief der mich ganz schön mitnahm. Dieser war nämlich von meiner Mutter geschrieben die Augschrifft verriet nur „Für Linus aber erst im Flugzeug aufmachen“. Der Brief ging darüber das sie [meine Mutter] so Stolz auf mich ist und das es ihr wirklich schwer fallen wird ihren kleinen [der Jüngste von drei] gehen zu lassen. Dieser ganze Brief nahm mich schon ganz schön mit und das Ende verriet mir, dass dieser Brief auch mit den Emotionen von meinem Vater geteilt werde, er könne es zwar nicht zeigen würde mich aber dennoch vermissen. Langsam [wirklich sehr langsam] ging schließlich auch der Flug vorüber. Die Landung war meines Achtens eine der Besten die ich je mitgemacht habe. Somit viel die ganze Last abzustürzen und nie wieder nach Hause zu kommen erstmal ab. Gut gelandet begebe ich mich nun in richtung Visumkontrolle. Natürlich eine lange Schlange davor. Jetzt bin ich dran, der Kontrolleur sieht schon mal ganz freundlich aus dachte ich mir. Doch er nahm meine Unterlage förmlich auseinander und fand dann tatsächlich einen Punkt der nicht korrekt war. Es war die Adresse meiner Gasteltern die ich zum Zeitpunkt der Beantragung noch garnicht kannte. Somit fragte er mich wo ich den Leben werde den die Adresse auf dem Blatt das ich ihm gegeben habe stand nämlich die Adresse von der Organisation drauf. Ich suchte und suchte in meinen E-Mails und fand nach gefühlten 15 Minuten [gerade einmal 7] voller Adrenalin die Adresse heraus und hielt sie dem Kontrolleur stolz vor die Nase. Geschafft dachte ich, doch falsch gedacht ich brauchte schließlich noch meinem Koffer. Denn gut zwei Jahre bevor ich diesen Trip hier wagte. Flogen meine Eltern und ich über Huston nach Nicaragua. Alle gut in Huston angekommen dachten wir doch leider nicht. Unsere Koffer sind aus mysteriösen Gründen nicht mit unserem Flieger mitgeflogen. Also standen wir bestimmt 20-30 Minuten an dem Gepäckband und warteten doch nichts passierte. Die selbe Angst hatte ich, doch alles war gut der Koffer kam spät aber er kam. Also rollte ich mit meinem Koffer und zwei kleineren Rucksäcken in richtung Ausgang wo mich auch schon mein Gastvater [ich nene hier keine Namen damit nicht falsch gemutmaßt wird], der kleinste und mein Mitbewohner. Der Gastvater hielt ein Schild mit meinem Namen hoch. Aber das erste was ich mir dachte war:“Scheiße ist das hier warm“ [Nähmlich 35-40 Grad]. Ich drückte alle ganz herzlich und wir machten uns auf den Weg zum Schuttel, welches uns zum Parkplatz brachte. Das erste mal machte ich große Augen an diesem Tag. Denn dieser ganze Parkplatz stand voll mit SUVs und sonstigen überdimensionalen Autos. Das die USA bekannt davür ist große Autos zu haben wusste ich schon vorher doch so extrem hatte ich mir das beim besten willen nicht vorgestellt.

Ich muss los. Ihr wisst schon zur Kirche Spaß und so 😉

Bei euch definitiv bis Morgen. Wegen den Zeitzonen. Es müssten 7 Stunden sein Glaube ich. Also bis Morgen.

Anreise und erster ganzer Tag [2]

Ein paar Leute haben mich gefragt wo die Vordsetzung bleibt: Hier kommt sie, aber erstmal erkläre ich euch warum es solang gedauert hat diese zu schreiben. Vorgestern wollte und sollte die Vordsetzung fertig sein doch die Zeitumstellung [von Deutschland in die USA beträgt sieben Stunden] hat mir ganz schön zu schaffen gemacht und so ging ich schon sehr früh ins Bett . Da die Kids leider den Tag schon um 7:30 Uhr beginnen bin ich trotz meiner acht Stunden Schlaf extrem Müde. Und Gestern wollte ich weiter schreiben… doch leider ist eins der Kids beim Verstecken spielen allen anschein auf mein Labtop getreten und hat somit das Display zerstört [sehr Ärgerlich] also habe ich den ganzen gestrigen Abend damit verbracht nach passenden Displays zu suchen und bin dann tatsächlich fündig geworden. Wir haben jetzt kurz nach Acht und alle schlafen noch. Ich habe mich also aus meinem Raum geschlichen um Kasen meinen Mitbewohne [Kasen ist 8] nicht zu wecken, denn anscheinend schlafen hier alle am Samstag länger als an anderen Ferien Tagen. Also stopp ich an der Stelle mal die Herumschreiberrei und komme zu dem Thema das uns die Überschrifft bereits verrät. So wo war ich stehen geblieben? Ah ich erinnere mich: Meine Mutter und ich warteten also im Starbucks auf meinen Vater wir tranken ein Milchshake. Wir waren gerade feritig da kam mein Vater um die Ecke und ich war echt sehr Glücklich, denn die Verabschiedung am Telefon war meiner Meinug nach echt schlecht. Wir warteten nun auf darauf das der Bordingpass Schalter bekannt gegen wird. In dieser Zeit kippte leider die Stimmung und es wurde Traurig da der Abschied immer näher kommt. Also gingen wir zum Schalter und ich bekam dort meine Bording Karte, nachdem alles geklappt hatte und mein Koffer mit 22,7 Kilo über das Band rollte denn 23 ist die Maximal größe. Am Sicherheitscheck war es also soweit, der Abschied. Eine der härtesten Sachen die ich beim Auslandsjahr zu bewältigen haben werde glaube ich. Nun flossen die Tränen bei Mama und ich drückte sie ganz fest den es war ja die letzte Umarmung die ich von ihr in diesem Halbjahr bekommen werde. Nun ging ich durch den Sicherheitscheck und ich wurde zum Ausreisen freigegeben. Nur mein Deo wurde eingezogen. Am Bording angekommen rief ich noch schnell Lara an. Sie wünschte mir eine super tolle Zeit und ich konnte ihr ansehen, dass sie ihre Traurigkeit zu verstecken suchte doch ich konnte es ihr ansehen, dass es ihr nicht leicht fällt mich gehen zu lassen [verständlich]. Als sie auflegte und eine Durchsage aus den Flughafenlautsprecher erklang und mir in einem unverständlichen Genuschel erklären wollte, dass ich doch bitte zum Bordinggate 19 bewegen soll. Nach der dritten Ansage verstand ich auch was sie von mir will. Also bewegte ich mich recht schnell in Richtung Gate 19 machte und ich dann doch sehr schnell bemerkte, dass all die bemühungen um sonst waren, denn vor dem Gate war eine riesige Schlange. Als ich entlich mein Platz erreichte stand ich kurz vor einem Herzinfarkt. Dort saßen nämlich zwei extrem übwergewichtige Menschen und ich musste mich genau dazwischen Setzen. Ich kann euch sagen es war ein beschissener Flug. Aber egal.

Nun muss ich aber in den Tag starten. Morgen geht es hoffentlich weiter oder vieleicht heute Abend. Mal sehen.

Anreise und erster ganzer Tag

Noch in Deutschland ging es früh los um 7:36 fuhr unser Zug den aber nur meine Mama und ich bekamen. Und so fing der Tag an: Ich wurde ganz liebevoll geweckt und bin erstmal im Halbschlaf unter die Dusche gewankt somit wurde ich schon mal etwas wacher. Nachdem ich fertig mit duschen war, was länger dauerte als ich erwartet hatte und ich mich so beim frühstück ziemlich beeilen musste. Mein Vater saß tiefen entspannt neben mir als wäre es das normalste der Welt seien Sohnemann einfach in den Flieger zu setzen und ein halbes Jahr nicht zu sehen. Ich schrubbte noch schnell über meine Zähne und machte noch ein paar Fotos von den Räumen und unseren Tieren [unser schwarzer Labrador Bauern Mix und unser roter Kater der ein wirklicher Show Kater zu seien scheint denn du musst ihn nur anschauen und plumps liegt er schon auf dem Rücken und möchte eine Streicheleinheit] Ich ignoriere seit zehn Minuten die nervösen drängel rufe wie: „der Zug fährt in 30 Minuten und wir fahren 25 Minuten hin“. Wenige Minuten später sitzen wir alle im Auto und fahren mit höchst Geschwindigkeit die Landstraße entlang am Bahnhof angekommen schmeißt mein Vater uns kurz vor dem Bahnsteig raus und wir [meine Mutter und ich] sprinten zum Zug der gerade eingefahren ist. Wir kriegen den Zug gerade so. Doch mein Vater der eigentlich auch mitkommen wollte und sich extra einen freien Tag genommen hat konnte den Zug nicht mehr erreichen. Die Türen schlossen und der Zug setzte sich in Bewegung. Wir standen an der Tür und schauten raus und sahen ihn in Richtung Zug rennen doch der Zug setzte sich schon in Bewegung. Ein schwall von Traurigkeit Überkam mich und ich setzt mich auf unseren Platz. Es purzelte die erste und garantiert nicht die letzte Träne meine Wange herunter. Nach weniger als Zehn Minuten rief mein Vater an und wünschte mir eine tolle Zeit. Noch weiten Zehn Minuten fiel meiner Mutter ein, dass der Zug mit dem wir nach Frankfurt zum Flughafen fahren Stündlich fährt und mein Vater den Zug in einer Stunde nehmen kann. Was er auch tat. Der rest der Zugfahrt war unproblematisch und so kamen wir am Flughafen natürlich viel zu Früh [drei Stunden] an. Wir setzten uns ins Starbucks und warteten…

Moregen geht’s weiter

Der Autor

Um erstmal ein paar Dinge über mich, den Autor von diesem Blog zu sagen:

Ich bin Linus und 16 Jahre alt und habe nun das erste mal Deutschland ohne meine Eltern verlassen. [Das ist echt ganz schön aufregend] Momentan bin ich mit meiner Freundin Lara seit 1 Jahr und 1 Monat zusammen. Es war eine schwere Entscheidung ins Ausland zu gehen. Denn so ziemlich alles hat dagegen gesprochen. Die Schule, da ich gerade die 10 Klasse absolviere und es sehr ungewöhnlich ist, in der 10 ins Ausland zu gehen. Dann kommt noch dazu, dass wie oben schon einmal erwähnt ich mit Lara zusammen bin das hat die Entscheidung nun wirklich nicht leichter gemacht. Tatsächlich habe ich noch immer ein wenig Angst, dass ich den Anschluss in der Schule in Deutschland verpasse und hier erst gar nicht bekomme. Aber ich bin optimistisch und glaube, dass das hier eine super tolle Zeit wird. Nun da ihr euch sicher fragt wohin ich gehe oder eher gesagt wohin ich gegangen bin, löse ich dieses kleine Rätsel auf: Trommelwirbel in die USA um noch ein wenig präziser zu werden nach Texas in die „Kleinstadt“, wie die Amerikaner zu sagen Pflegen, nach Lufkin. Die Kleinstadt hat nämlich rund 40.000 Einwohner also nicht so wirklich klein. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

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